Rassismus- und antisemitismuskritische
Filmvermittlung für die 1. bis 6. Klasse

Norm

„Eine Norm ist das, was von der Gesellschaft anerkannt und als „Regel“ verstanden wird. Normen begegnen uns täglich und oft völlig unbemerkt. Sie werden auch meistens erst dann wahrgenommen, wenn etwas vorkommt, was nicht der Norm entspricht.“[1] Zum Beispiel werden Müsli oder Brot als Frühstück von vielen als „normal“ angesehen, aber Nudelsuppe nicht. Oder es wird auch als Norm verstanden, christlich zu sein. Wir haben freie Tage an christlichen Feiertagen wie Weihnachten oder Ostern, aber nicht zum muslimischen Fastenbrechen oder jüdischen Jom Kippur. Diese Norm und dass es auch Menschen gibt, die nicht der Norm entsprechen, wird wenig beachtet. Menschen, die nicht der Norm entsprechen, werden häufig diskriminiert.“ Zum Beispiel: Erwachsene nehmen Meinungen von Kindern und Jugendlichen nicht ernst oder übergehen sie.

[1]:Ressource: „Solidarität macht stark. Ein Wegweiser für Jugendliche im Umgang mit Diskriminierung“ von Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg e.V. Berlin, 2019, S.33 f.